Image
Ein "SPARSTRUMPF" - Kleiderkammer und Lebensmittelausgabe

Brauchen wir so was denn überhaupt? Ja, wo jedes vierte Erfurter Kind als arm gilt und wo jeder dritte Thüringer im Niedriglohnbereich arbeitet, brauchen wir leider solche Hilfen. Für alle, die sonst nicht über die Runden kommen, gibt es umsonst oder gegen eine kleine Spende:

  • einen Lebensmittelbeutel, bemessen nach der Anzahl der Familienmitglieder
  • noch voll funktionsfähigen Hausrat aus Erfurter Haushalten
  • sowie Bekleidung für jedes Alter
Viele Erfurter Bürger*innen machen diese Leistung durch ihre Spenden möglich.
WER KANN DAS IN ANSPRUCH NEHMEN?

Zu uns kann kommen, wer auf einfache Weise nachweist, dass er öffentliche Unterstützungsleistungen bekommt, oder sich in einer akuten Notlage befindet. Gern hätten wir es mit weniger Papierkram, aber das liegt nicht an uns.

WAS SIND SOLCHE NOTLAGEN?

Sie sind so vielfältig wie das Leben. Oft sind es dauerhafte Niedrigeinkünfte, deshalb nimmt der Anteil der über 60-Jährigen in der Lebensmittelschlange zu. Aber auch Studierende, die auf den BAFÖG-Bescheid warten, Erwerbstätige mit monatlich wechselnden Einkünften,  Arbeitslose, denen die Grundsicherung aufgerechnet wird, Menschen, die nach Krankheit nicht wieder Tritt gefasst haben, Alleinerziehende, die zwischen den Anträgen grad kein Geld bekommen, Menschen mit Schuldenlast. Sie alle kommen sicher nicht gern, aber der Lebensmittelbeutel rettet oft über die Woche.     

Kleiderkammer und Lebensmittelspende sind stillschweigende Hilfen. Denn oft helfen Worte, aber manchmal  auch nur die praktische Tat.   

Dafür sind wir jeden Tag in Kaufhallen, Märkten und bei privaten Sponsoren unterwegs. Ein Aufwand, der sich lohnt.

ANSPRECHPARTNER*INNEN UND KONTAKT
 
Norbert Gluth, Irina Lurie, Tel.: 74981126 oder 74981122 oder 74981134;

Öffnungszeiten in der Regel neun bis 16 Uhr, freitags bis 14 Uhr; Lebensmittelausgabe zwischen 13 und 14.00 Uhr